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Prórroga

El proyecto INTEGRATION continua hasta mayo 2013:

La Comisión Europea aprobó la prórroga del proyecto INTEGRATION hasta finales de mayo 2013. Actividades adicionales serán desarrolladas en Brasil y Colombia.

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Quito

Un parque y acceso a barrios en beneficio de 20.000 personas en Quito:

Parque zonal Puertas del Sol

 

International Event

Cohesión social - Un reto para el desarrollo de las ciudades on September 4th, 2012 in Guadalajara. A public event for experts and interested citizens took place!

Instituto Cultural Cabañas, Guadalajara, México

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Projektziele

Industrialisierung und Bevölkerungskonzentration haben in den Ballungsräumen Europas und Lateinamerikas ihre Spuren in Boden und Grundwasser hinterlassen, vor allem in den Regionen intensiver Rohstoffexploration und industrieller Produktion. Die Bewirtschaftung und der Schutz der Ressource Boden sind eng mit dem ausufernden Wachstum von Metropol¬(region)en verbunden. Hier treten die Konflikte, die sich aus der wachsenden Nachfrage nach (inner-)städtischem Wohn- und Lebensraum ergeben besonders in Erscheinung. Soziale Konflikte und wirtschaftliche Einbußen infolge der Migration speziell der armen Bevölkerungsschichten in Stadtrandgebiete (urban sprawl) gewinnen durch unkontrollierte Besiedlung von kontaminierten Flächen oder Altlasten und Brachflächen und der damit verbundenen Gefährdung der Gesundheit dieser Bevölkerungsgruppen weitere Brisanz. Dies kann durch die Unterstützung der technischen und Managementkapazitäten der beteiligten öffentlichen und privaten Akteure sowie durch die Verbesserung von Kooperationsmechanismen erreicht werden. Erfahrungen aus dem europäischen Raum sind sicher wertvoll, die Anwendung in Lateinamerika benötigt jedoch ein hohes Maß an Anpassung an die lokalen Gegebenheiten.

Das Aktionsprogramm INTEGRATION wurde von der Stadt Stuttgart initiiert und wird von der Europäischen Kommission im Programmrahmen URB-AL III finanziell gefördert. INTEGRATION ist ein Aktionsprogramm zur Lösung der Herausforderungen integraler innerstädtischer Entwicklungsprozesse insbesondere auf Brachflächen. INTEGRATION zielt auf die nachhaltige Stadtinnenentwicklung und das Brachflächenrecycling ab. Ökologische und soziale Aspekte sollen in angemessene städtische Planungskonzepte einbezogen werden. Der soziale Wohnungsbau auf Brachflächen soll unter öffentlicher Beteiligung sowie durch Einbeziehung benachteiligter Personen erleichtert werden. Eine angemessene städtische Umweltqualität wird durch die Schaffung von gesunden Wohn-, Arbeits- und Le-bensbedingungen auf Brachflächen, die Eindämmung der Landschaftszersiedlung und die Steigerung des Umweltbewusstseins der Öffentlichkeit unterstützt. Die Partner wählen dazu geeignete Städtebau- und Umweltprojekte aus und bereiten angemessene Planungs- und Untersuchungsmaßnahmen vor. Mögliche Empfehlungen für einen legislativen Optimierungsbedarf auf nationaler Ebene werden in Zusammenarbeit mit bestehenden lateinamerikanischen Netzwerken (z.B. dem Bodenschutznetzwerk RELASC) entwickelt. Im Rahmen der Partnerprojekte sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

• Nutzung von Kommunikationsinstrumenten, um Gesundheitsschäden insbesondere der armen Bevölkerung vorzubeugen, ggf. unter Einbeziehung von Sozialarbeitern und Gesundheitsdiensten.

• Präventive Identifizierung von kontaminierten Flächen, besonders von Industriebrachen und Bewertung unter besonderer Berücksichtigung von Stadtplanung und geplanter Bodennutzung.

• Untersuchung und Bewertung von Bodenkontaminationen an ausgewählten Flächen.

• Unterstützung von öffentlichen Politikansätzen zum Brachflächenrecycling in innenstädtischen Bereichen mit dem Ziel, Nutzungskonflikte zu verringern und privates Kapital zur Altlastensanierung zu mobilisieren.

 

Militärfläche in Stuttgart vor Sanierung und Wiedergenutzte Fläche nach der Sanierung